Nach Abschluss der Post-Merger-Integration tritt das Unternehmen künftig mit einer einheitlichen Identität am Markt auf. Der Fokus liegt auf Finanzierungslösungen für kleine und mittlere Unternehmen, die wachsen wollen, bei klassischen Banken aber immer häufiger nicht zum Zug kommen.
Berlin, 25. Februar 2026 – Rund ein Jahr nach dem Zusammenschluss von FinCompare und COMPEON treten die Unternehmen künftig unter der gemeinsamen Marke Fynbiz auf. Mit dem Rebranding schließt Fynbiz die Integrationsphase ab und macht nach außen sichtbar, was operativ bereits umgesetzt ist: ein gemeinsames Geschäftsmodell, ein klarer Marktauftritt und eine einheitliche Identität.
Eine Marke statt paralleler Marktauftritte
Die Geschäftsmodelle von FinCompare und COMPEON hatten sich in den vergangenen Jahren zunehmend angenähert. Beide Unternehmen adressierten dieselben Kundengruppen und lösten vergleichbare Finanzierungsfragen. Zwei Marken parallel im selben Markt zu führen, war langfristig nicht sinnvoll. Mit Fynbiz bündelt das Unternehmen seine Aktivitäten unter einer gemeinsamen Identität, nach außen wie nach innen und steht als Partner an der Seite der rund drei Millionen Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland.
Positionierung im Finanzierungsmarkt
Fynbiz positioniert sich zwischen traditionellen Banken sowie digitalen Finanzierungsanbietern und verbindet die beiden Welten. Das Unternehmen arbeitet mit einem breiten Netzwerk aus Genossenschaftsbanken, Privatbanken, Leasinggesellschaften sowie alternativen Finanzierern zusammen. Zu den digitalen Partnern zählen unter anderem Iwoca, youlend, Banxware, Qred und VR Smart Finanz. Ziel ist es, tragfähige Finanzierungslösungen für kleine und mittlere Unternehmen zu realisieren, insbesondere für Betriebe, die bei Banken bisher abgelehnt werden oder aufgrund von Größe, Struktur oder Historie nicht als bankfähig gelten. Die einfachen Zugangswege zu Fynbiz ermöglichen es traditionellen Banken, ihr Produktangebot zu erweitern, um ihren Kunden das größtmögliche Spektrum an Leistungen zu bieten. Zu diesem Zweck baut Fynbiz aktuell ein eigenes digitales Hub auf, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Finanzierungsfähigkeit systematisch zu verbessern. Betriebe erhalten dort Transparenz über ihre wirtschaftlichen Kennzahlen und konkrete Ansatzpunkte, um Schritt für Schritt bankfähig zu werden. Finanzierungspartnern eröffnet sich dadurch Zugang zu Zielgruppen, die bislang kaum erreichbar waren.
Der Fokus liegt auf kleineren und mittleren Unternehmen, häufig Personengesellschaften. Die Finanzierungsvolumina starten bei wenigen tausend Euro und gehen im Regelfall bis zu einer Million. Für diese Unternehmen stehen häufig nicht der beste Preis oder optimale Konditionen im Vordergrund, sondern Schnelligkeit, verständliche Prozesse und die grundsätzliche Machbarkeit einer Finanzierung.
Fynbiz betreut aktuell rund 50.000 Unternehmenskunden und vermittelt monatlich deutlich über 300 Finanzierungsabschlüsse – Tendenz steigend. Das Unternehmen ist nach dem Zusammenschluss der beiden Pioniere FinCompare und COMPEON nahezu in seiner Zielstruktur angekommen und beschäftigt rund 80 Mitarbeitende. Im ersten Jahr nach dem Zusammenschluss konnten die aggregierten Umsätze signifikant gesteigert werden und Fynbiz zählt damit zu den wachstumsstärksten Vermittlern im Segment. Der klassische Finanzierungsmarkt einschließlich Leasing für den unteren Mittelstand hierzulande beträgt rund 70 Milliarden Euro. Aktuell streben zahlreiche neue Produktgeber aus dem Ausland in den deutschen Markt, da sich offensichtliche Finanzierungslücken aufgetan haben. Mittelfristig strebt Fynbiz einen Marktanteil von rund zwei Prozent an.
Das Rebranding ist nicht mit personellen Einschnitten oder Veränderungen in der Managementstruktur verbunden. Die Geschäftsleitung besteht wie bisher aus den beiden Geschäftsführern André Lichner und Dirk Günther und wird von Markus Kuchnia als Chief Digital Officer (CDO) vervollständigt.